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René Eckert, TVSSW

Bio-Refugium an der Elbe

Unmittelbar an der Grenze zu Tschechien liegt es, das kleine idyllische Örtchen Schmilka. Wo heute das Mühlrad romantisch klappert und die Besucher im Café feinste Torten genießen, standen vor 25 Jahren abgewrackte Forstmaschinen und die Umgebung versprühte den Charme eines verlassenen Betriebsgeländes.

Vom Ferienheim zum Refugium

Viel Phantasie und eine gute Portion Zuversicht gehörten dazu, das Potential zu erkennen und diesen einmaligen Ort zu dem umzuformen, was Besucher heute geboten bekommen. Mit einem alten Ferienheim fing alles an. Schritt für Schritt verwandelte Sven Erik Hitzer den kleinen Ort Schmilka in ein Refugium, wo Genuss und nachhaltige, ökologische Lebensart aufeinandertreffen.
Achim Meurer
Wer heute Schmilka besucht, trifft auf freundliche Häuser in Gelb, Grün und Rot, Fachwerk, viel Holz und ein wieder intaktes Mühlrad. Weiter unten fließt breit und gemütlich die Elbe. Unmittelbar hinter den Gebäuden türmen sich die Felsformationen der Sächsischen Schweiz. Alles wirkt, als wäre es nie anders gewesen. Tatsächlich war vor ein paar Jahren kaum etwas davon da. Und die Nähe zum Fluss hat ihren Preis. Schon 3 mal kam das Hochwasser, legte über Tage alles lahm und hinterließ Schlamm und Chaos in den Hotelzimmern. Es kostete viel Kraft immer wieder anzufangen und es ergaben sich Chancen, Ideen umzusetzen, Dinge neu anzupacken.
Photographer: Sandra Gaertner -
Photographer: Sandra Gaertner -
Das „Helvetia“ ist das erste Bio-Hotel Sachsens. Sven Erik Hitzer und Schmilka sind mittlerweile Vorbilder geworden. Der Anspruch „Bio“ zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Projekte des Unternehmers. Die Holzböden der Hotelzimmer sind nur geseift, nicht gewachst oder geölt. Beim Bauen wird streng auf ökologische Kriterien geachtet, zum Beispiel auf Lehmbauweise oder auf Dämmung, die aus Flachs und Papierschnipseln anstelle Kunststoff besteht. W-LAN gibt es nicht und die elektrischen Kabel sind speziell isoliert, um den Elektrosmog zu reduzieren.
Zum Bio Refugium gehören eine Bäckerei und eine Brauerei. Beide produzieren selbstverständlich Bio. Und wenn man Sven Erik Hitzer in Schmilka begegnet, weiß man sofort: Viele neue Ideen und Pläne gibt es noch. Fertig wird das Refugium nie. Und für den Gast ergeben sich damit permanent Anlässe, ins Biodorf Schmilka zurückzukehren.
Achim Meurer
Achim Meurer

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