Schon von Weitem grüßt er die Reisenden auf dem Elberadweg: Der Meißner Dom thront gemeinsam mit der benachbarten Albrechtsburg majestätisch auf dem Burgberg und prägt die unverwechselbare Silhouette der Stadt Meißen. Für kultur- und geschichtsinteressierte Radreisende ist ein Besuch dieses beeindruckenden Gotteshauses ein lohnender Höhepunkt auf dem Weg entlang der Elbe.
Der Dom St. Johannis und St. Donatus zählt zu den reinsten gotischen Kathedralbauten Deutschlands. Seine Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als mit dem Bau an der Stelle eines älteren Vorgängerbaus begonnen wurde. Über die Jahrhunderte hinweg entstand ein eindrucksvolles Bauwerk, dessen markante Doppeltürme an der Westfassade allerdings erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollendet wurden und seither weithin sichtbar in den Himmel ragen.
Im Inneren erwartet Sie ein lichtdurchfluteter, würdevoller Kirchenraum mit zahlreichen Kunstschätzen von europäischem Rang. Besonders sehenswert sind die kostbaren Glasfenster, die Stifterfiguren im Chor, die der berühmten Naumburger Werkstatt zugeschrieben werden, sowie die Fürstenkapelle, die als Grablege des Hauses Wettin diente. Bei einem Rundgang spüren Sie die jahrhundertealte Geschichte, die diese Mauern atmen, und können in aller Ruhe die kunstvollen Details auf sich wirken lassen.
Der Meißner Dom liegt auf dem Burgberg und ist nur über einen kurzen, allerdings etwas ansteigenden Abstecher vom Elberadweg zu erreichen. Verbinden Sie Ihren Besuch ideal mit einer Besichtigung der unmittelbar benachbarten Albrechtsburg sowie einem Bummel durch die malerische Altstadt mit ihren Weinstuben und verwinkelten Gassen.
Räder können direkt am Dom abgestellt werden. Abschließbare Fahrradboxen befinden sich am Eingang zur Meißner Altstadt am Kändlerpark und Roßmarkt.