Gehen Sie im Freilichtmuseum Randau auf eine Zeitreise bis zurück in die Jungsteinzeit (Neolithikum). Die Nachgestaltung eines - in einer Talsanddüne am Ufer der Elbe geborgenen - 4.500 Jahre alten jungsteinzeitlichen Pfostenhauses aus der Schönfelder bildet die Grundlage für die heutige Anlage. Die Idee der Rekonstruktion des Steinzeithauses wurde in den Jahren 2001-2004 umgesetzt. Einige Jahre später kamen weitere Häuser hinzu, sodass sich derweil ein Langhaus, ein Haus der Schönfelder Kultur, ein Grubenhaus, ein Lehmbackofen, eine weitere Hütte sowie ein Mehrzweck und Sanitärgebäude auf dem Gelände befinden. Mit der Aufarbeitung und Neugestaltung der Umweltpädagogik im Steinzeitdorf Randau verfolgt der Förderverein Randau e.V. seine Vision, Natur, Kultur und Geschichte hautnah erlebbar werden zu lassen und auf diese Weise Einblicke in frühmenschliche Lebensumstände zu vermitteln, um somit einen wichtigen Beitrag zu historischer Früherziehung und Entwicklung eines Umweltbewusstseins sowie einer nachhaltigen Lebensweise zu leisten. 2025 konnte das Steinzeitdorf nach Sanierung neu geöffnet werden und ist nun noch vielfältiger und umfangreicher geworden.
Inklusion im Steinzeitdorf
Im Rahmen einer Kooperation im Jahr 2024 zwischen dem Förderverein Randau e.V. und den Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg ist eine besondere Zusammenarbeit zur Eingliederung behinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt zustande gekommen. Unter fachlicher Anleitung und mit großem Eifer bewirtschaftet die Außenarbeitsgruppe behinderter Menschen die Anlage des Steinzeitdorfes.
Frisches Brot im Steinzeitdorf
Die Außenarbeitsgruppe der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg backt täglich frisches Brot im Lehmbackofen. Ausschließlich natürliche Zutaten machen den Natursauerteig zu einem wohlschmeckenden, bekömmlichen Brot. Gebacken in der Tradition unserer Ahnen, können Besucherinnen und Besucher einen Laib Brot erwerben.
Eintritt Steinzeitdorf: 2,50 € (unter 10 Jahren freier Eintritt)