Schon die ersten Stationen wie Bad Schandau, Königstein und die Altstadt von Pirna boten Kultur und Naturerlebnis zugleich. Entlang der Elbe erwarteten sie gepflegte Campingplätze, überraschende Begegnungen – etwa mit einem hilfsbereiten Zelttransporteur – und Momente voller Gastfreundschaft. Die Übernachtungen reichten von komfortablen Zimmern mit Elbblick bis zum kühlen Zeltplatz in Mühlberg – nicht immer bequem, aber stets eindrucksvoll.
Gegenwind, schlechte Wege und voll belegte Fahrradabteile stellten sie ebenso auf die Probe wie das Fehlen von Radler-Rastplätzen in manchen Abschnitten. Doch auch hier gab es Lichtblicke: kleine, liebevoll betriebene Radlercafés, spontane Hilfe unterwegs und die beeindruckende Landschaft des Elbtals sorgten immer wieder für Motivation und Entschädigung.
Besonders positiv in Erinnerung blieben Meißen mit seinem Porzellanmarkt, die geschichtsträchtige Lutherstadt Wittenberg und das Naturparadies Wörlitzer Park. Und auch am Zielort Magdeburg war klar: Die Tour war mehr als nur ein Radurlaub – sie war ein intensives, gemeinsames Abenteuer voller bleibender Eindrücke.

Lutz und Silvi Werner
Silvi und Lutz beweisen mit ihrer 311 km langen Tour: Der Elberadweg ist für alle Generationen ein lohnendes Ziel. Gute Planung, Flexibilität und Freude an der Natur machen die Reise zu einem echten Erlebnis. Ihr Fazit: Wer einmal dort geradelt ist, kommt sicher wieder – vielleicht mit etwas Rückenwind.
Ihre Eindrücke können Sie hier nachlesen.