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Neuer Bauabschnitt des Elberadwanderweges im Bereich Dömitz-Schnackenburg fast fertiggestellt

Abschnitt: F

6.9.2020–27.11.2022

Wer gerne mit dem Rad unterwegs ist, ob als Einheimischer oder als Gast, soll schon im Sommer 2022 neue Wege im Landkreis Lüchow-Dannenberg entlang der Elbe erkunden können. Bereits am 21. Juni 2021 wurde nach mehrjähriger Planungsphase mit dem Bau des Elberadwanderweges begonnen. Derzeit befindet sich der erste Bauabschnitt zwischen Gummern und Schnackenburg mit einer Länge von etwa 2,4 Kilometern bereits in der Fertigstellung.

Noch im September 2021 wird mit dem zweiten von insgesamt drei Streckenabschnitten begonnen. Für das Teilstück zwischen Langendorf und Damnatz entlang der Dömitzer Eisenbahnbrücke mit etwa 9,6 Kilometern ist auch die längste Bauphase vorgesehen.

Das Bauvorhaben der rund 14 Kilometer langen Ausbaustrecke des Elberadwanderweges soll voraussichtlich noch vor Mitte nächsten Jahres abgeschlossen werden und erstreckt sich dann von Gummern bis nach Laase, mit einer vorgesehenen Fahrbreite von 2,50 Metern. Die gesamten Bauabschnitte im sensiblen Naturraum an der Elbe werden durch eine externe ökologische Baubegleitung betreut. Zudem sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen.

Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,85 Millionen Euro. Bereits im September 2018 wurden Fördermittel für den umfassenden Ausbau des Elberadwanderweges bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) beantragt und im Jahr 2019 bewilligt. Die Zuwendung der NBank in Höhe von etwa 2,14 Millionen Euro wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und GRW-Mitteln (Bundesmittel zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Teil der Kosten konnte durch eine Bedarfszuweisung für finanzschwache Kommunen mit Mitteln aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds gedeckt werden. Aber auch eigene Finanzmittel setzt der Landkreis Lüchow-Dannenberg und die drei Samtgemeinden mit etwa 11 Prozent der Baukosten ein.