Schönheit liegt bekanntermaßen im Auge des Betrachters. Wir können nur bestätigen, dass beide Seiten ihren Reiz haben, sich manchmal ähneln und in anderen Abschnitten ganz unterschiedliche Gesichter haben. Es kommt eher darauf an, welche Sehenswürdigkeit Sie selbst unterwegs noch sehen möchten. Durch Brücken oder Fähren gibt es vergleichsweise oft die Chance auf einen Wechsel. Und es gibt auch Abschnitte, wo nur auf einer Flussseite eine beschilderte Route existiert. Wir haben hier die wichtistgen Fakten zusammengetragen:

  • Zwischen Bad Schandau-Pretzsch gibt es auf beiden Seiten eine beschilderte Route. Eine Ausnahme bildet der kurze Abschnitt von Königstein-Halbestadt bis Kurort Rathen. Hier gibt es nur einen linkselbischen Weg.
  • Von Pretzsch bis Lutherstadt Wittenberg ist die rechte Elbseite beschildert.
  • Von Wittenberg bis Coswig (Anhalt) gibt es auf beiden Seiten eine Route.
  • Ab Coswig (Anhalt) bis Dessau verläuft der Radweg auf der linken Seite.
  • Hinter Dessau können Sie in Aken die Elbseite queren oder noch bis Breitenhagen durch das Naturschutzgebiet Steckby-Lödderitzer Forst weiterfahren, ehe Sie mit der Fähre auf die andere Elbseite wechseln.
  • Nur rechtselbisch erreicht man dann die Fähre in Rooney/Barby. Ab hier geht es wieder auf beiden Elbseiten mit der Entdeckungstour weiter. Linkselbisch haben Sie die Möglichkeit für einen Abstecher zur Kreisgrabanlage von Pömmelte.
  • Sie kommen nun durch die Stadt Schönebeck, dem geografischen Mittelpunkt Deutschlands, und fahren weiter bis zur Ottostadt Magdeburg. Hier können Sie immer noch beidseitig radeln, im Norden der Landeshauptstadt müssen Sie dann aber wieder auf die rechte Flussseite wechseln.
  • Hinter Magdeburg geht die rechtselbische Streckenführung weiter bis zur Fähre Schartau/Rogätz. Aufgrund von umfangreichen Deichbaumaßnahmen, die sich momentan am rechten Elbufer abschnittsweise von Schartau bis nach Derben erstrecken, sollten Sie in Richtung Rogätz übersetzen und nun wieder auf der linken Elbseite weiterreisen.
  • Ab Fähre Grieben/Ferchland kann man dann bis Wittenberge wieder beide Seiten gut nutzen.
  • Ab Wittenberge ist der rechtselbische Elberadweg elbnäher, aber auf wassergebundener Decke verlaufend .
  • Linkselbisch weicht der Weg hier nach Gartow am See aus, da ein Badesee und eine Therme einladen. Der Weg führt nur kurzzeitig bei Schnackenburg an die Elbe und verläuft sonst bis Dömitz durchs Hinterland.
  • Zwischen der Dömitzer Brücke und Hitzacker bis sind beide Seiten gut asphaltiert ausgebaut, auf der linkselbischen Seite haben Sie den Vorteil größtenteils auf dem Deich fahren zu können und so die Aussichten genießen zu können.
  • Zwischen Hitzacker und Neu-Darchau empfiehlt es sich, die rechtselbische Seite zu nutzen, da der linkselbische Höhenweg naturbelassen und sich in einem schlechten Zustand befindet und nur noch als Nebenstrecke ausgewiesen ist. Die Personen-Fähre in Hitzacker verkehrt bis 18 Uhr, so dass Sie hier Ihre Zeit genau planen sollten. Es gibt auch nur wenig Gastronomie am Wegesrand.
  • Ab Neu-Darchau bis Lauenburg sind beide Seiten des Elberadweges gleich gut asphaltiert und elbnah am Deich entlang ausgebaut.
  • Ab Lauenburg bis zur Elbbrücke bei Geesthacht verläuft der linkselbische Weg auf und neben dem Deich auf der niedersächsischen Seite. Er ist größtenteils asphaltiert. Die Alternative ist der eher naturbelassene Weg auf der schleswig-holsteinischen rechtselbischen Seite, der hier durch ein waldreiches Höhenrelief verläuft.
  • Zwischen Hamburg und Cuxhaven empfiehlt es sich eher rechtselbisch zu fahren, da man von Brunsbüttel nicht einfach so spontan nach Cuxhaven fahren kann. Beide Seiten sind in der Fahrbahnbeschaffenheit größtenteils asphaltiert und in der naturräumlichen Ausstattung vergleichbar und die Deiche sind zu beiden Seiten verhältnismäßig hoch, da dieser Bereich von den Gezeiten geprägt ist.