Das richtige Rad muss jeder für sich finden. Für längere Touren empfiehlt sich auf jeden Fall eine Straßenausstattung mit Schutzblechen und Dynamo inkl. Beleuchtung, am besten mit Standlicht. Planen Sie eine Tagestour wird in aller Regel ein Stadtrad ausreichen. Möchten Sie jedoch häufiger mehrtätige Touren mit entsprechendem Gepäck in Angriff nehmen, ist ein spezielles Reiserad sicher von Vorteil. Sollten Sie kein eigenes besitzen oder den Antransport vermeiden wollen, ist ein hochwertiges Leihrad eine gute Alternative.

Wesentlich ist die Sitzhaltung: gerader Rücken, gestrecktes Bein – lassen Sie unbedingt vom Fachhändler beraten, um eine optimale Einstellung für längere Touren zu finden.

Grundausstattung

-Fahrrad-Schloss-Ersatzschlauch/Flickzeug-Trinkflaschen-Luftpumpe und Flickzeug-Werkzeug, Lappen-Ersatzseilzüge für Bremsen und Schaltung

Hörnchen

Hörnchen - für MTB's und alle die keinen Rennlenker haben. Man kann öfter mal umgreifen und entlastet die Arme und zugehörige Sehnen sehr gut. Anatomisch geformte Lenkergriffe (bio grip) federn, massieren, vermindern Abklemmen von Adern.

Sattel

Wenn's wiederholt drückt: Sattel wechseln. Es gibt für jeden 'Topf einen Deckel' - so auch bei Sätteln. Besonders Frauen sollten auf Frauenmodelle achten und auch mal die sehr schmalen, hart aussehenden Rennsättel testen. Gute Händler leihen so einen Sattel auch mal für eine Probefahrt.

Pedale

Empfehlenswert sind Pedale mit Käfigen, damit steht man sicher in den Pedalen und es besteht nicht die Gefahr abzurutschen. Außerdem hat man eine hohe Kraftübertragung, da man treten und ziehen kann. Noch besser sind allerdings Clickpedale. Geeignet für Radler, die 70–80 km am Tag fahren und auch in den Bergen gut vorankommen wollen.

Man kommt leicht aus den Halterungen heraus, und nach einigen Kilometern achtet man gar nicht mehr beim Ein- oder Aussteigen auf die Pedale, es macht einfach nur „klick“ und man ist sicher mit seinem Velo verbunden. SPD-Pedale, wie das System heißt, sind sicherer als Käfige und besonders bei Notsituationen – schnelles Bremsen oder womöglich Sturz – kommt man ohne Probleme aus den Halterungen raus.

Werkzeug

Hier bietet der ADFC eine gute Übersicht.

Fahrrad-Urlaub-Inspektion

Reifenprofil, Schrauben und Verbindungen, Bremsgummis, alle Gänge, besonders die seltenen! einmal unter Belastung testen (Bremsen anziehen und die Untersetzungen schalten.

Prüfen Sie vor jeder Tour, ob Reifen und Lichtanlage in Ordnung sind. Sind alle Schrauben angezogen? Hat die Bremsanlage auch ein beladenes Rad sicher im Griff? Eine Radinspektion beim Fachmann kann vor bösen Überraschungen schützen und ist oft günstiger als gedacht.

Entlang des Elberadwegs finden sich zahlreiche Werkstätten und auch die Gastgeber halten Werkzeug bereit. Vergessen Sie trotzdem nicht Ihr eigenes Reparaturset einschließlich Ersatzschlauch sowie Ersatzseilzügen für Schaltung und Bremsen.

Gepäcktaschen

Gepäckverteilung ist hier die Aufgabe. Also zwei separate (!) Packtaschen für hinten und eine Lenkertasche für die Dinge, die schnell zur Hand sein müssen.

Nicht nur für Vielfahrer sind zwei Low-Rider-Packtaschen für vorn anzuraten. Das Fahrverhalten verändert sich leicht, aber die optimale Lastenverteilung ist deutlich spürbar. Einfach mal ausprobieren.

Die Taschen sollten wasserdicht sein, aus abriebfestem Material und an mehreren Stellen am Gepäckträger zu fixieren sein. Hier lohnt sich Qualität, zum Beispiel vom Hersteller mit dem großen „O“. Weiteres Gepäck z.B. Zelt oder Schlafsack (im wasserdichten Stausack) am besten mit Gummi-„Spinnen“ auf den Gepäckträger schnallen. Sie bestehen aus mehreren Gummis und umschließen so alle Ecken und Kanten.

Sicherheit auf der Straße

Licht ans Rad! Zusätzlichen Diodenblinker für hinten. Aufpassen, dass das Gepäck nicht den Rückstrahler verdeckt. Sobald es dämmert Licht an! Helle Kleidung mit Reflektoren. Gelber Radblouson ist schmutzempfindlich dafür gut sichtbar. Beinmanschetten nützen nichts, wenn man mit Seitentaschen fährt, sonst sind sie sehr effektiv, da sie deutlich in Bewegung sind.

Kilometerzähler

Zur Orientierung und Streckeneinschätzung. Zeigt mit der reinen Fahrzeit an, wann wieder eine Pause fällig ist: alle 2 Stunden.